Die Heile Welt der Esoterik?
Wer sich esoterische Angebote im Buchhandel, Inseraten, Webseiten und eigenen Angeboten selbsternannter Heiler, Schamanen und Wahrsager anschaut trifft meist auf ein selbstdarstellendes brillierendes „Heidiimage“. Meist. Botschaften kosmischer Meister versprechen Heilung, Homeequipment sorgt für spirituelle Entspannung und Esokurse entfachen ein Feuerwerk übernatürlicher Wahrnehmungsfähigkeiten. Jedes Mittel, jede angewendete Praktik scheint den Anbietern Recht zu sein um an das Geld der Kunden zu gelangen. Kunden, welche in der Esoterik oft einen Strohhalm suchen, einen letzten Verzweifelten Halt für ihre momentane Lebenssituation. Vor Angeboten gegenüber Kindern und Jugendlichen wird schon lange nicht mehr zurückgescheut. Literatur und Spiele, Filme und Musik – alle gegenwärtige Medien werden genutzt. Die Zeit alter kartenlesender und glaskugelschielender Weiber ist vorbei – der Markt floriert und Newage könnte man auch anders übersetzen. Schamanen und Heiler kommen poppig daher, Kumpeltypen und beste Freundinnen denen man sich gerne anvertraut. Angebote in Kindergärten, Schulen und im Freizeitbereich – Wozu? Ist die Welt wirklich so schlecht das nur UFO-fliegende Aliens weiterhelfen können? Kindern wird mit derartigen Angeboten die Erlangung eines objektiven und kritischen Weltbildes zunehmend verhangen.
Esoterische Praktiken sind gefährlich!!!
„Kinder sind in ihrer Wahrnehmung offener und noch nicht so verknöchert wie die meisten Erwachsenen.“
„....selbst wenn sie jetzt keinen Nutzen daraus ziehen, so haben sie im späteren Erwachsenenleben einen leichteren Zugang zu diesen Kräften.“ (Quelle: http://www.stadtschamanin-seijin.de/info.html ; "Die schamanische Kindergruppe")
Kinder sind unkritischer und leichte Beute für Esoteriker – sie sind leichter manipulierbar. Manipulierbar für was? Hinter der „Heidifassade“ lauern Psychosen, Wahnvorstellungen und Abhängigkeiten die nicht selten im Suizid enden. Abhängigkeiten mit irreparablen sozialen Folgen. Die Kehrseite der Medaille - die Darksite – ist brutal und Menschenverachtender denn je. Welcher „Heidischamane“ garantiert, das behandelte Kinder und Jugendliche nicht auf die Darksite rutschen und sich im Okkultismus und Satanismus wiederfinden?
Aus dem satanistischen Feste- u. Feiertagskalender:
(Anmerkung – dieser Kalender ist nicht für alle satanistischen und okkultistischen Gruppierungen bindend, vielmehr wird er von den meisten sogar abgelehnt. Dennoch gibt es einige Gruppierungen die darin ihren Leitfaden finden)
7.Januar: Winebaldstag (?)
Blutfest - Opfer von Tieren und Menschen, von Mädchen zwischen 7 und 17 Jahren. Suche nach menschlichen und tierischen Opfern, um sie zu verstümmeln. Es ist nicht festzustellen, woher die Angabe „St. Winebald“ stammt. (Für den 1.7. ist St. Valentin von Passau und in der altirischen Kirche St. Brannoc belegt, in dessen Umfeld Schweine als Weisheitsträger gelten).
2.Februar: Mariæ Lichtmeß
Thelemitisches „Aquariusfest“; Hexenfest - Tierische und menschliche Opfer werden gebracht, sexuelle Riten praktiziert, sexueller Verkehr mit Mädchen von 7–17 Jahren sowie mit Tieren. Begrüßung des Frühlings auf der Nordhalbkugel der Erde. Lichtmeß ist angeblich für das Wetter der kommenden Zeit und somit für die Fruchtbarkeit der Felder entscheidend. In der Messe zur Darstellung Jesu im Tempel werden Kerzen gesegnet, denen Schutzkräfte zugeschrieben wurden; sie sollen bei Gewitter angezündet werden. Das Haus wird vor Behexung geschützt. An Lichtmeß geborene Kinder holt die heilige Maria nach dem Volksglauben bald wieder aus der Welt. Vorchristlich ist die „Umwandlung der Göttin von der Mutter zur Jungfrau.“
1.Juli: Satans Festnacht
Sexuelle Vereinigung von „Satan“ und seinen Anhängerinnen. Missbrauch minderjähriger Mädchen, besonders von Jungfrauen. Sammeln von Kräutern. Möglicher Bezugspunkt: 2. Juli: Fest der Heimsuchung Mariæ.
10.Juli: „Unheiliger Tag“ des Palladium Lesen alter satanistischer Ritualbücher. (Palladium: Heiligtum, heiliges Bild; ursprünglich himmlisches Bild – Kultbild der Pallas Athene).
1.August: Lammas (Beginn der Erntezeit – altirisch)
Thelemitisches „Fest des Lebens“. Oliver Fehn schreibt dazu: „Für Satanisten ein besonders wichtiger Tag, da der 1. August nach alter Überlieferung der Tag war, an dem ‚Gott’ seinen prächtigen Engel Satanael auf eine vor Sommerhitze flirrende Erde niederstieß und der Einsamkeit und der Verachtung der Menschen preisgab.“120 Tierische und menschliche Opfer. Lammas markiert die Wende vom Sommer zum Herbst. „Lammas“ vermutlich abgeleitet von „loaf mass“, Laibmesse als Fest des frischen Brotes. Eine andere Ableitung bezog sich auf „Lugnasad“ und dem keltischen Gott Lug.
3.August: Satanisches Fest
Missbrauch von Mädchen zwischen 1 und 17 Jahren. (Wahrscheinlich besteht ein Bezug zum 1. August).
In diesem Kalender wird zum sexuellem Mißbrauch Minderjähriger aufgefordert!!!
Konfrontiert man diese Esoteriker damit trifft man auf Unverständnis und das derartige Verknüpfungen eine fiktive Verbindung bedeuten. Gerichtsakten und Polizeistatistiken sprechen da eine deutlichere Sprache. Es ist Aufgabe jedes Erwachsenen, jedes Lehrers oder Schulleiters, jedes Kitabetreuers, jedes Rechtspflegers unsere Kinder vor derartigen Angeboten zu schützen und diesen kritisch und ablehnend gegenüberzustehen. Der Markt ist ebenso verbreitet wie unübersichtlich – Jeder der darüber hinwegsieht macht sich der Mittäterschaft verantwortlich – Jeder der darüber hinwegsieht begeht den Straftatbestand der unterlassenen Hilfeleistung.
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